Vorschlag der EU Kommission: Fristverlängerung DAC6 Reporting um 3 Monate

Vorschlag der EU Kommission: Fristverlängerung DAC6 Reporting um 3 Monate

Als administrative Entlastung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie hat die  EU Kommission den Mitgliedsstaaten vorgeschlagen, die Frist zur Meldung grenzüberschreitender Steuergestaltungen (DAC6 Reporting) um 3 Monate vom 1. Juli 2020 auf den 1. Oktober 2020 bzw. für die meldepflichtigen Gestaltungen im Übergangszeitrum (25. Juni 2018 bis 1. Juli 2020) vom 31. August 2020 auf den 30. November 2020 zu verschieben (https://ec.europa.eu/taxation_customs/news/taxation-commission-proposes-postponement-taxation-rules-due-coronavirus-crisis_en).

Die Mitgliedsstaaten müssen nun dem Kommissionsvorschlag zustimmen und entsprechend rechtlich national umsetzen.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Corona-Situation es zu erwarten, dass der EU Kommissionsvorschlag umgesetzt wird und die Unternehmen damit mehr Zeit bekommen den DAC6 Reporting Prozess zu implementieren.

Stefan Kienzler, GF TAXCOMTECH